Beipackzettel Labrador

 

 

01 Was ist der Labrador und wofür wird er angewendet?

Der Labrador ist ein Gute-Laune-Spender und wird angewendet bei leichter bis schwerer Langeweile, schlechter Laune und Depressionen. Bitte beachten Sie die Angaben für Kinder (siehe auch Punkt 2)

 

 

02 Was müssen Sie vor der Aufnahme des Labradors beachten?

Der Labrador darf nicht gehalten werden, wenn…

  • v  Sie schmutzempfindlich sind.
  • v  Sie sich nicht gerne bewegen.
  • v  Sie kein Wasser mögen.

Besondere Vorsicht bei Haltung des Labradors ist erforderlich…

  • v  bei der Fütterung (gibt man ihm den kleinen Finger, nimmt er gleich die ganze Hand),
  • v  wenn Sie nicht standfest sind (Stichwort: Kängador),
  • v  wenn es Nichtschwimmer in der Familie gibt,
  • v  wenn ein Güllehaufen in der Nähe ist. Puuuuuuuh!

Worauf müssen Sie noch achten?

Der Labrador gehört zur Gruppe der Retriever und benötigt dringend diverse Dinge, die er herumtragen kann. Ob dies nun ein Schuh, ein Socken oder die Fernbedienung ist, spielt hierbei keine Rolle.

 

Kinder

Der Labrador sollte bei Kindern nur unter Aufsicht eines Erwachsenen angewendet werden, da diese sonst weichgeknutscht werden. Kinder in Verbindung mit Bällen sind eine besondere Versuchung und können durchaus zu Blessuren führen. Untersuchungen ergaben, dass ein Labrador mit Straßenmalkreide verschönert werden kann. Er nimmt das freundlich wedelnd zur Kenntnis und scheint mit allen Farbkombinationen einverstanden zu sein. Der Labrador lässt sich auch als Kopfkissen verwenden, ist als Pferd jedoch ungeeignet, da zu klein.

 

Verkehrstüchtigkeit und die Unterbringung in Autos:

Wird der Labrador auf der Ladefläche im Kombi verstaut, treten in der Regel keine Schwierigkeiten auf. Besondere Vorsicht sollte beim Mitführen des Hundes auf dem Rücksitz in kleinen Autos erfolgen. Hier kann es vorkommen, dass der Labrador aus dem Hinterhalt Schleckattacken startet und somit Ihre Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigt. Der Labrador legt hierbei auch gerne den Kopf auf Ihre Schulter und sabbert dabei liebevoll in Ihr Ohr.

 

Wichtige Warnhinweise über bestimmte Bestandteile des Labradors:

Der Labrador besteht zu 100% aus Liebe. Wir bitten dies besonders zu berücksichtigen!

 

Wechselwirkungen mit anderen Hunden oder Spaziergängern:

Im Zusammenspiel mit anderen Hunden gibt es keine Auffälligkeiten. Der Labrador passt sich Größe und Temperament des Spielpartners an und bringt auch den ignorantesten Hund noch zum Spielen. Bei Spaziergängen gelten Menschen mit heller Kleidung als besonders gefährdet!

 

Verstärkung der Wirkung:

Sobald der Labrador mit Wasser in Berührung kommt, brennen bisweilen alle Sicherungen durch. Er ist umgehend zu Höchstleistungen fähig. Leider sind diese unter Umständen nur schwer lenkbar und enden mitunter auch im absoluten Chaos.

 

Abschwächung der Wirkung:

Keine bekannt.

 

 

03 Wie ist der Labrador anzuwenden?

Falls nicht anders verordnet, kann der Labrador ganztägig angewandt werden:

Der Labrador sollte in Verbindung mit frischer Luft für ca. 2 Stunden täglich verwendet werden. Kuschel- oder Spielorgien sind jederzeit möglich.

 

 

04 Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Häufig (mehrmals täglich)

  • v  Sabberflecken im Umkreis von 5 Metern um den Wassernapf
  • v  Hundehaare an Kleidung, im Bett, auf dem Sofa, in der Kaffeetasse, etc.
  • v  nasse Handtücher
  • v  schlammige Abdrücke auf der Kleidung und in der kompletten Wohnung

Gelegentlich (ca. einmal im Monat)

  • v  blaue Flecken oder Kopfschmerzen
  • v  Zerstörung von Altpapier
  • v  unerträglicher Geruch des Labradors nach Fisch oder Aas und ein geflutetes Badezimmer im Anschluss

Selten (alle paar Monate)

  • v  plötzlicher Schwund von Essen oder anderen Leckereien
  • v  Schlafentzug wegen dringender nächtlicher Darmaktivitäten des Labradors
  • v  Kotzflecken auf dem Teppich

 

 

05 Wie ist der Labrador aufzubewahren?

Der Labrador sollte nicht über 25 Grad lagern. Am liebsten lagert er sich selbst dort, wo es ihm gerade beliebt. Bei sehr heißen Temperaturen werden kühle Plätze vorgezogen. Den Rest des Jahres liegt der Labrador am liebsten mit im Bett und parkt den Kopf vorzugsweise auf ihren Füßen.

 

 

06 Weitere sinnlose Informationen

Der Labrador liebt Bälle, Wasser und Kinder. Der Idealfall tritt dann ein, wenn sich diese drei Komponenten vereinen lassen. Sollte sich der Labrador zu Ihren Füßen auf den Rücken schmeißen, muss dringend das Bäuchlein gekrabbelt werden. Es empfiehlt sich, dem Labrador in dieser Situation etwas ins Maul zu geben, um nicht selbst beknabbert zu werden.[1]

 

 

Viel Freude & Vergnügen mit ihrem Labrador aus unserer Zucht!

 

 

[1]Schröder, Carsten / Begemann, Verena (2014): Entenjäger und Dummyträger. Retriever Geschichten. Stuttgart: Franckh-Kosmos Verlag, S.72-76